Tennislehrer aus Münster in Tirol

Allgemein

Durchwachsene Saison mit schlechtem Ende

Durchwachsene Saison mit schlechtem Ende

am Okt 1, 2017

Die Saison begann für mich nicht besonders vielversprechend. Nach einer Gürtelrose am Auge und einem einwöchigen Aufenthalt im Krankenhaus Kufstein stand zumindest die diesjährige Mannschaftsmeisterschaft auf der Kippe. Doch ich erholte mich schneller als erwartet, konnte zwei, drei Wochen vor dem Meisterschaftsstart sogar in Pörtschach erstmals bei der Journalisten-Europameisterschaft teilnehmen und mit dem EM-Titel im Doppel und dem zweiten Platz im Einzel die Heimreise antreten. Auch die Mannschaftsmeisterschaft verlief für die Einser des TC Sparkasse Münster zumindest bis zu unserem Verletzungspech grandios. Doch vier Leistungsträger waren am Ende nicht zu ersetzen und so mussten wir fast noch froh sein, dass wir bei vier Siegen und drei Niederlagen nicht abstiegen. Die Tiroler Journalisten-Meisterschaft musste ich in diesem Jahr erstmals auslassen. Sie fand heuer nämlich so früh wie noch nie statt und der Urlaub war leider schon gebucht. Die Vereinsmeisterschaft begann für mich gut. Vor allem das Spiel gegen den jungen Florian Brandacher war auf sehr hohem Niveau. Im Doppel erreichte ich zusammen mit Manuel Hausberger souverän das Finale, aufgrund einer Verletzung meines Partners mussten wir aber bereits vor dem Endspiel w.o. geben. Nichts wurde es also aus der Titelverteidigung. Das Finale im Einzel wurde dann leider zum Desaster – an dem ich vermutlich selbst schuld bin. Spielte ich doch am Tag zuvor noch ein mehr als anstrengendes Fußballmatch mit den Altherren von Münster. Meine Beine waren schwer, aber auch sonst hatte ich an diesem Nachmittag einfach kein gutes Gefühl. Es fehlte irgendwie an allem – kein guter Aufschlag, eine schlechte Rückhand und auch die Vorhand flog meist zu weit. Es war eines meiner schlechtestes Spiele in den vergangenen Jahren. Nichtsdestotrotz wurde Matan Regev verdient Vereinsmeister. In der Winterpause gilt es aber wieder Kraft zu tanken und im nächsten Jahr wieder durchzustarten … Fotos: Kristen (2), Winkler...

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Clubtraining und die ersten echten Turniere

Clubtraining und die ersten echten Turniere

am Sep 20, 2017

Wie die Zeit vergeht! Zu meinem zweiten Geburtstag bekam ich meinen allerersten richtigen Tennisschläger geschenkt. Heuer im Sommer durfte ich als jüngste sogar beim Kindertraining des TC Sparkasse Münster mitmachen. Mein Trainer dort ist richtig cool. Manuel trägt sogar zwei verschiedene Schuhe und auch sonst ist er sehr witzig. Es macht mir jedenfalls großen Spaß mit den anderen Kindern zu trainieren – auch wenn es manchmal sehr heiß ist und eine Stunde schon sehr lang ist. Wie alle Kinder, die beim Clubtraining mitmachten, durfte ich natürlich auch bei den Bambini-Turnieren mitmachen. Drei Turniere wurden für uns organisiert und ich war bei allen dabei. Ich habe auch, zumindest glaube ich das, keine schlechte Figur gemacht. Am Ende wurde ich vierte und bekam meine erste Medaille im Tennis sowie eine tolle Urkunde. Fotos: Samuel...

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Auch ich will bald Tennisspielen lernen

Auch ich will bald Tennisspielen lernen

am Sep 20, 2017

Tennis ist schon ein toller Sport. Wenn mein tennisverrückter Papa und meine Schwester Anna die gelben Filzkugeln übers Netz ballern, schaue ich auch immer gerne zu. Ich kann es aber kaum erwarten, dass auch ich selbst Tennisspielen lerne und gemeinsam mit meiner Schwester als „Thurner Sisters“ die Plätze in Tirol unsicher machen. Immerhin weiß ich schon, wie es sich anfühlt, einen Schläger in der Hand zu halten. Bereits mit wenigen Monaten gab mir mein Papa meinen ersten Tennisschläger in die Hand. Es handelte sich dabei aber natürlich nur um eine Miniaturanfertigung. Aber immerhin war es ein Schläger der Marke Babolat – die selbe Marke spielt auch mein Papa. Foto: Samuel...

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Verletzungspech verhinderte mögliche Sensation

Verletzungspech verhinderte mögliche Sensation

am Sep 20, 2017

Als Aufsteiger war für die Saison 2017 natürlich der Klassenerhalt in der Bezirksliga 1 das große Ziel. Nach dem Durchmarsch im Vorjahr wollte man aber natürlich die anderen Mannschaften ärgern. Doch bereits am ersten Spieltag gegen Fügen war klar, dass der TC Sparkasse Münster in dieser Liga mehr drauf hat als „nur“ die Gegner zu ärgern. Sensationell siegten wir – ich war leider verhindert – mit 6:3. Und es ging in dieser Tonart weiter: Auch gegen Stumm konnte ein 6:3-Sieg eingefahren werden. Ich hatte im Einzel gegen den weit besser klassierten Andreas Strasser keine Chance und verlor 3:6 und 2:6, konnte mich im Doppel an der Seite von Stefan Wöll allerdings bei Strasser mit Partner Anton Pfister für die Einzelniederlage revanchieren. Wir siegten im Matchtiebreak mit 10:5. Gegen eine dezimierte Mannschaft aus Zell fuhr Münster im Zillertal einen ungefährdeten 7:2-Sieg ein. An Position drei gewann ich gegen Gerhard Pfister glatt mit 6:0, 6:1. Als bisher einziges ungeschlagenes Team lachten wir von der Tabellenspitze. Auch in der 4. Runde ging es in Zillertal. Ohne unseren verletzten Einser Stefan Wöll gewannen wir gegen die SPG Ried-Kaltenbach/Uderns mit 5:4 und nahmen erneut zwei Punkte mit nach Hause. An Position zwei siegte ich bei heißen Temperaturen in drei Sätzen gegen Manuel Kreidl und gewann auch das Doppel klar an der Seite von Alexander Reiter. Kaum zu glauben, aber wir schnupperten am Aufstieg. Doch dann sollte uns das Verletzungspech einholen. Erneut ohne unsere Nummer eins ging es zu Hause gegen Brixlegg. Unser „neuer“ Leader Alex Reiter musste leider auch wegen einer Verletzung beim Stand von 2:6, 0:1 aufgeben. Ich hatte an Position zwei gegen den stark aufspielenden Martin Siegmund keine Chance. Die Begegnung ging leider mit 2:7 verloren. Ein herber Schlag im Kampf um den Aufstieg, aber noch war alles drinnen. Die Partie gegen Tabellenführer Kramsach musste zwei Mal wegen Regens verschoben werden und so kam es zunächst zum Spiel in Schwaz. Ohne unsere zwei verletzten Stefan Wöll und Alex Reiter mussten wir mit Lukas Brem und Juwal Regev auch auf zwei weitere Spieler der Einser verzichten. Und die Silberstädter traten mit ihrer bisher stärksten Mannschaft gegen uns an. An Position eins bekam ich es in der Schwazer Halle mit Tiroler Liga-Spieler Marco Weissenegger...

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Europameister-Titel und vergebene Matchbälle

Europameister-Titel und vergebene Matchbälle

am Jun 7, 2017

Es ist bald 30 Jahre her, dass die erste Journalisten-Tennis-Europameisterschaft über die Bühne gegangen ist. Die treuesten Aktiven, einige waren wirklich von Beginn an dabei, tauschen noch immer gerne die Feder gegen den Schläger. Heuer, bei der 29. Tennis-EM, waren 50 Damen und Herren aus acht Nationen in die legendäre Werzer’s Arena nach Pörtschach gekommen. Bereits seit Jahren wollte auch ich einmal bei diesem Event dabei sein. Doch es kam mir stets etwas dazwischen. 2017 sollte es endlich klappen. Auch eine kurz zuvor erlittene Gürtelrose am Auge samt Spitalsaufenthalt ließ mich nicht davon abhalten, ins schöne Kärnten zu reisen. Es hat sich gelohnt… Im Doppel mit Partner Michael Winkler (Radio Wien) spielte ich groß auf und zog problemlos ins Finale ein. Dort wartete mit ORF-Moderator Andreas Du-Rieux und Bundesligaspieler Stefan Hirn (aktuell die Nummer 93 in der ÖTV Rangliste und mit einer ITN von 2,449) ein wohl besser eingeschätztes Duo. Doch mein Neo-Partner und ich wuchsen über uns hinaus, siegten mit 7:5, 6:1 und holten uns den Europameistertitel. Auch der Europameistertitel im Einzel war zum Greifen nahe. Doch im Endspiel versagten gegen Lokalmatador Walter Rumpler, Chef des Wirtschaftsmagazins „advantage“, offenbar die Nerven. Beim Stand von 9:6 im Match-Tiebreak hatte ich drei Matchbälle, verlor aber dennoch mit 7:6, 0:6 und 9:11. Mit einem Titel und einem zweiten Platz trotzdem eine grandiose Europameisterschaft. Fotos: Winkler, Thurner,...

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Tennis-Event in Kundl machte richtig Spaß

Tennis-Event in Kundl machte richtig Spaß

am Mai 25, 2017

Bereits im Vorjahr hatte ich bei zwei Veranstaltungen von „Tennis&Fun“ dermaßen Spaß, dass ich es fast nicht mehr erwarten konnte, bis auch heuer die Event-Reihe von ASVÖ Tirol und Tiroler Tennisverband beginnt. Beim Startschuss in Kundl musste ich trotz teilweise eisiger Temperaturen einfach dabei sein. Gemeinsam mit 60 anderen Kindern zwischen 4 und 12 Jahren erlebte ich erneut einen tollen Tag. Und es lachte – je später es wurde – teilweise sogar die Sonne vom Himmel. Bei drei Tennis- und zwei Sportanimationsstationen kam ich wieder ordentlich ins Schwitzen. Doch es hat Spaß gemacht. Und auch Oma und Opa waren von meinen Schlägen wieder einmal beeindruckt. Am Ende des Tages gewann ich bei der Tombola eine coole Brille und ließ mir die Spaghetti ordentlich schmecken. Und auch vor dem Löwe von Sponsor „Generali“ hatte ich in diesem Jahr keine Angst mehr … Fotos: Samuel...

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