Samuels Welt

Zum dritten Mal in München im Finale gescheitert

Zum dritten Mal in München im Finale gescheitert

am Jun 4, 2018

Alle guten Dinge sind drei – dies dachte ich zumindest. Bereits zum vierten Mal kurz vor Beginn der BMW Open in München, fanden auch in diesem Jahr wieder die Internationalen Bayerischen Presse-Meisterschaften statt. War man 2015 und im Vorjahr am Flughafen zu Gast, durften die Pressevertreter wie im Jahr 2016 wieder die Plätze auf der wunderschönen Anlage des MTTC Iphitos ausprobieren und Profiluft schnuppern. Erneut sollten die Meister – wie bei diesem geselligen Turnier schon üblich – in ständig wechselnden Doppelpaarungen ermittelt werden. Wie bereits 2016 und 2017 qualifizierte ich mich als Vorrunden-Sieger für das Finale. Im Endspiel stand mir Partner Robert Frank (Freier Autor Münchner Merkur, Kicker-Sportmagazin, …) zu Seite. Zwei Tiebreak galt es zu gewinnen. Bei herrlich sommerlichen Temperaturen unweit des Englischen Gartens mussten wir uns nach starkem Start mit einem gewonnenen Tiebreak unseren Kontrahenten Thomas Becker und Bruno Wahrmann-Lockhart knapp geschlagen geben. Der Münchner Becker (Freier Journalist Süddeutsche Zeitung, AZ u.a.) und der TV-Sportjournalist des Canal 10 aus Uruguay siegten 5:7, 7:4, 7:4. Ich verlor leider auch mein drittes Finale. Am Ende durften aber alle vier jubeln, erhielten doch Sieger und Finalisten auch in diesem Jahr aus den Händen von Turnierdirektor Patrik Kühnen und BMW Open-Pressechef Kai Meesters von der MMP Event GmbH wieder eine wunderschöne Glastrophäe. Genau jene, die auch die Profis bei den BMW Open am Ende des Turniers in die Höhe stemmen dürfen. Fotos: Philippe...

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Durchwachsene Saison mit schlechtem Ende

Durchwachsene Saison mit schlechtem Ende

am Okt 1, 2017

Die Saison begann für mich nicht besonders vielversprechend. Nach einer Gürtelrose am Auge und einem einwöchigen Aufenthalt im Krankenhaus Kufstein stand zumindest die diesjährige Mannschaftsmeisterschaft auf der Kippe. Doch ich erholte mich schneller als erwartet, konnte zwei, drei Wochen vor dem Meisterschaftsstart sogar in Pörtschach erstmals bei der Journalisten-Europameisterschaft teilnehmen und mit dem EM-Titel im Doppel und dem zweiten Platz im Einzel die Heimreise antreten. Auch die Mannschaftsmeisterschaft verlief für die Einser des TC Sparkasse Münster zumindest bis zu unserem Verletzungspech grandios. Doch vier Leistungsträger waren am Ende nicht zu ersetzen und so mussten wir fast noch froh sein, dass wir bei vier Siegen und drei Niederlagen nicht abstiegen. Die Tiroler Journalisten-Meisterschaft musste ich in diesem Jahr erstmals auslassen. Sie fand heuer nämlich so früh wie noch nie statt und der Urlaub war leider schon gebucht. Die Vereinsmeisterschaft begann für mich gut. Vor allem das Spiel gegen den jungen Florian Brandacher war auf sehr hohem Niveau. Im Doppel erreichte ich zusammen mit Manuel Hausberger souverän das Finale, aufgrund einer Verletzung meines Partners mussten wir aber bereits vor dem Endspiel w.o. geben. Nichts wurde es also aus der Titelverteidigung. Das Finale im Einzel wurde dann leider zum Desaster – an dem ich vermutlich selbst schuld bin. Spielte ich doch am Tag zuvor noch ein mehr als anstrengendes Fußballmatch mit den Altherren von Münster. Meine Beine waren schwer, aber auch sonst hatte ich an diesem Nachmittag einfach kein gutes Gefühl. Es fehlte irgendwie an allem – kein guter Aufschlag, eine schlechte Rückhand und auch die Vorhand flog meist zu weit. Es war eines meiner schlechtestes Spiele in den vergangenen Jahren. Nichtsdestotrotz wurde Matan Regev verdient Vereinsmeister. In der Winterpause gilt es aber wieder Kraft zu tanken und im nächsten Jahr wieder durchzustarten … Fotos: Kristen (2), Winkler...

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Verletzungspech verhinderte mögliche Sensation

Verletzungspech verhinderte mögliche Sensation

am Sep 20, 2017

Als Aufsteiger war für die Saison 2017 natürlich der Klassenerhalt in der Bezirksliga 1 das große Ziel. Nach dem Durchmarsch im Vorjahr wollte man aber natürlich die anderen Mannschaften ärgern. Doch bereits am ersten Spieltag gegen Fügen war klar, dass der TC Sparkasse Münster in dieser Liga mehr drauf hat als „nur“ die Gegner zu ärgern. Sensationell siegten wir – ich war leider verhindert – mit 6:3. Und es ging in dieser Tonart weiter: Auch gegen Stumm konnte ein 6:3-Sieg eingefahren werden. Ich hatte im Einzel gegen den weit besser klassierten Andreas Strasser keine Chance und verlor 3:6 und 2:6, konnte mich im Doppel an der Seite von Stefan Wöll allerdings bei Strasser mit Partner Anton Pfister für die Einzelniederlage revanchieren. Wir siegten im Matchtiebreak mit 10:5. Gegen eine dezimierte Mannschaft aus Zell fuhr Münster im Zillertal einen ungefährdeten 7:2-Sieg ein. An Position drei gewann ich gegen Gerhard Pfister glatt mit 6:0, 6:1. Als bisher einziges ungeschlagenes Team lachten wir von der Tabellenspitze. Auch in der 4. Runde ging es in Zillertal. Ohne unseren verletzten Einser Stefan Wöll gewannen wir gegen die SPG Ried-Kaltenbach/Uderns mit 5:4 und nahmen erneut zwei Punkte mit nach Hause. An Position zwei siegte ich bei heißen Temperaturen in drei Sätzen gegen Manuel Kreidl und gewann auch das Doppel klar an der Seite von Alexander Reiter. Kaum zu glauben, aber wir schnupperten am Aufstieg. Doch dann sollte uns das Verletzungspech einholen. Erneut ohne unsere Nummer eins ging es zu Hause gegen Brixlegg. Unser „neuer“ Leader Alex Reiter musste leider auch wegen einer Verletzung beim Stand von 2:6, 0:1 aufgeben. Ich hatte an Position zwei gegen den stark aufspielenden Martin Siegmund keine Chance. Die Begegnung ging leider mit 2:7 verloren. Ein herber Schlag im Kampf um den Aufstieg, aber noch war alles drinnen. Die Partie gegen Tabellenführer Kramsach musste zwei Mal wegen Regens verschoben werden und so kam es zunächst zum Spiel in Schwaz. Ohne unsere zwei verletzten Stefan Wöll und Alex Reiter mussten wir mit Lukas Brem und Juwal Regev auch auf zwei weitere Spieler der Einser verzichten. Und die Silberstädter traten mit ihrer bisher stärksten Mannschaft gegen uns an. An Position eins bekam ich es in der Schwazer Halle mit Tiroler Liga-Spieler Marco Weissenegger...

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Europameister-Titel und vergebene Matchbälle

Europameister-Titel und vergebene Matchbälle

am Jun 7, 2017

Es ist bald 30 Jahre her, dass die erste Journalisten-Tennis-Europameisterschaft über die Bühne gegangen ist. Die treuesten Aktiven, einige waren wirklich von Beginn an dabei, tauschen noch immer gerne die Feder gegen den Schläger. Heuer, bei der 29. Tennis-EM, waren 50 Damen und Herren aus acht Nationen in die legendäre Werzer’s Arena nach Pörtschach gekommen. Bereits seit Jahren wollte auch ich einmal bei diesem Event dabei sein. Doch es kam mir stets etwas dazwischen. 2017 sollte es endlich klappen. Auch eine kurz zuvor erlittene Gürtelrose am Auge samt Spitalsaufenthalt ließ mich nicht davon abhalten, ins schöne Kärnten zu reisen. Es hat sich gelohnt… Im Doppel mit Partner Michael Winkler (Radio Wien) spielte ich groß auf und zog problemlos ins Finale ein. Dort wartete mit ORF-Moderator Andreas Du-Rieux und Bundesligaspieler Stefan Hirn (aktuell die Nummer 93 in der ÖTV Rangliste und mit einer ITN von 2,449) ein wohl besser eingeschätztes Duo. Doch mein Neo-Partner und ich wuchsen über uns hinaus, siegten mit 7:5, 6:1 und holten uns den Europameistertitel. Auch der Europameistertitel im Einzel war zum Greifen nahe. Doch im Endspiel versagten gegen Lokalmatador Walter Rumpler, Chef des Wirtschaftsmagazins „advantage“, offenbar die Nerven. Beim Stand von 9:6 im Match-Tiebreak hatte ich drei Matchbälle, verlor aber dennoch mit 7:6, 0:6 und 9:11. Mit einem Titel und einem zweiten Platz trotzdem eine grandiose Europameisterschaft. Fotos: Winkler, Thurner,...

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Glastrophäe aus den Händen von Tommy Haas

Glastrophäe aus den Händen von Tommy Haas

am Mai 22, 2017

Kurz vor Beginn der BMW Open in München fanden auch in diesem Jahr die Internationalen Bayerischen Presse-Meisterschaften statt. Da alle guten Dinge drei sind, ließ ich mir natürlich auch die dritte Auflage des geselligen Turniers nicht entgehen. Durften wir im Vorjahr noch auf der wunderschönen Anlage des MTTC Iphitos in München aufschlagen und Profiluft schnuppern, so standen heuer – wie schon bei der Premiere vor zwei Jahren – zwei zu Promotionzwecken aufgebaute Hartcourt-Plätze am Münchener Flughafen für die Journalisten bereit. Erneut sollten die Meister – wie bei diesem Turnier schon üblich – bei kühlem und regnerischem Wetter in ständig wechselnden Doppelpaarungen ermittelt werden. Diesmal leider nicht dabei: Turnierdirektor und Ex-Profi Patrik Kühnen, der privaten Verpflichtungen nachkommen musste. Wie bereits im Vorjahr qualifizierte ich mich als Vorrunden-Sieger für das Finale. Mit dem Münchner VDS-Vorsitzenden Thomas Walz von Sport1 stand ich Presselegende Conny Konzack, unter anderem Autor der Tommy Haas-Erfolgs-Biographie, und Gerd Fuhrmann, Nachrichtenchef bei www.reise-stories.de, gegenüber. In einem hart umkämpften Match-Tiebreak mussten wir uns schließlich geschlagen geben. Die beiden sympathischen Oldies siegten mit 10:8. Am Ende durften aber alle vier jubeln, erhielten doch Sieger und Finalisten aus den Händen von Tommy Haas eine wunderschöne Glastrophäe. Genau jene, die auch die Profis bei den BMW Open am Ende des Turniers in die Höhe stemmen dürfen. Fotos: MMP Event...

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Angriff der Jugend, aber Doppeltitel verteidigt

Angriff der Jugend, aber Doppeltitel verteidigt

am Okt 16, 2016

Mit der Saison kann ich eigentlich zufrieden sein. Vor allem der Aufstieg in die Bezirksliga 1 mit dem jungen Team des TC Sparkasse Münster fühlte sich hervorragend an. Bis auf die knappe Niederlage gegen Markus Giacumuzzi in Söll gewann ich alle meine Single und Doppel. Zwei weitere Niederlagen sollte in diesem Jahr, das leider wieder einmal fast ohne Trainingseinheiten verstrich, noch folgen. Nach der bitteren Finalniederlage bei der Tiroler Journalistenmeisterschaft in Igls gegen Michael Kristen, musste ich im Halbfinale der Vereinsmeisterschaft – nach zuvor zwei Siegen – meine dritte Niederlage einstecken. Mit dem 17-jährigen Alexander Reiter spürte ich am eigenen Leib den Angriff der Jugend. Doch es gibt schlimmeres 🙂 Denn die Partie war eigentlich recht gut. Von Beginn an schenkten wir uns beide auf dem fast sandlosen Platz 1 nichts. Mit etwas Glück sicherte sich Alex ersten Satz mit 7:5. Auch der zweite Durchgang war enger als es vielleicht das Ergebnis vermuten lässt. Bei Einbruch der Dunkelheit verlor ich mit 5:7 und 1:6. Alex gewann übrigens auch das Endspiel gegen Stefan Wöll ein paar Tage später. An diesem bitterkalten Tag konnte ich mich aber für die Halbfinal-Niederlage revanchieren. Ich verteidigte nämlich an der Seite von Stefan Wöll den Doppe-Vereinsmeister-Titel mit einem 6:1, 6:3-Triumph im Finale gegen Alex Reiter und Lukas...

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