2021: Großartige Siege, bittere Niederlagen

2021: Großartige Siege, bittere Niederlagen

am Jan 16, 2022

Mein Tennis-Jahr 2021 begann leider weniger erfreulich. Aufgrund der noch immer anhaltenden Corona-Pandemie durften wir nicht in der Tennishalle trainieren. Daher schwang ich lediglich im Keller ein paar Mal den Schläger. Die Freude war dann aber umso größer, als die Temperaturen wärmer wurden, die Politiker die Corona-Regeln lockerten und wir auf den Freiplätzen wieder der gelben Filzkugel nachjagen durften.

Ende Mai spielte ich schließlich beim Kastner Cup in Innsbruck mein allererstes, tirolweites Turnier. Um ehrlich zu sein: Ich war etwas überfordert und noch dazu war es leider arschkalt. Mit zwei Niederlagen und der Gewissheit, weiter fleißig trainieren zu müssen, ging es wieder nach Hause.

Im Juni beim Luzian Bouvier Cup in Imst war nicht nur das Wetter besser, sondern auch meine Leistungen. Ich gewann gegen Laura Pintarelli aus Prutz. Doch viel wichtiger: Wir beiden haben uns super verstanden und sind mittlerweile dick und fest befreundet. Gegen die starke Marta Decristoforo aus Silz hatte ich aber keine Chance. Dennoch war ich glücklich – ich holte nämlich eine Medaille.

Bei zwei weiteren Kastner Cups in Innsbruck und Hall sowie beim Youth Alpencup in Wattens konnte ich gut mithalten, gewann einige Partien, musste aber auch einige Niederlagen einstecken. Mein Tennis wurde von Turnier zu Turnier besser und vor allem machte es Spaß.

Mitte August holte ich bei der Kufsteiner Bezirksmeisterschaft sogar den zweiten Platz und qualifizierte mich damit für das TTV Regio Masters in Kitzbühel. Ich durfte somit auf der Anlage spielen, wo auch schon mein Idol Dominic Thiem aufgeschlagen hat. Julia Lilg aus Stans war aber um zumindest eine Klasse stärker als ich. Die Enttäuschung hielt sich in Grenzen, schließlich gewann Julia das Turnier.

Doch die Highlights des Jahres sollten erst bevorstehen: Anfang September durfte ich mein erstes Turnier außerhalb von Tirol spielen. In Bad Erlach in Niederösterreich wurde ich zweite und musste mich leider ganz knapp Lokalmatadorin Julia Gschaider geschlagen geben. Für das U10- und vor allem U9-Team des TC Münster gewann ich in der Mannschaftsmeisterschaft fünf von sechs Spielen im Einzel. Nur das Doppel scheint mir nicht zu liegen. In fünf Partien gelang kein einziger Sieg.

Und bei den Upper Austria Ladies Linz durfte ich dann dank einer tollen Aktion des Turniers auch einmal bei den Damen Profiluft schnuppern und habe ein Foto mit Babsi Schett – Österreichs bester Tennisspielerin aller Zeiten – ergattert. Das Turnier hat mir fast noch besser gefallen, als das der Herren in Kitzbühel. Auf jeden Fall war es eine tolle Erfahrung.

Das Jahr ließ ich bei den ROG Cups in Stans ausklingen. Bliebt zu hoffen, dass die Hallen in diesem Winter trotz der Omikron-Welle offen bleiben und wir weiterhin trainieren dürfen. Denn 2022 muss ich dann schon auf dem ganzen Feld und mit grünen Bällen spielen …

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