Tennislehrer aus Münster in Tirol

Warm-Up: „Warmlaufen ist Zeitverschwendung“

Warm-Up: „Warmlaufen ist Zeitverschwendung“

am Dez 9, 2015

Bevor man zu trainieren beginnt, sollte man sich „warm machen“. Für viele Experten ist ein klassisches Einlaufen aber Zeitverschwendung.  Mit verschiedenen Übungen kann man bereits beim Warm-Up die Frequenzschnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination trainieren …

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Tief in den Knien: Eine etwas andere Form der klassischen Ausfallschritte. Ein Bein wird nach hinten ausgestreckt, die Hände berühren den Boden. Beansprucht werden bei dieser Übung der untere Rücken, der Beinbizeps und die Gesäßmuskulatur.

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Flinke Beine: Man stellt die Füße etwas weiter als hüftbreit auseinander und streckt die Arme nach oben. Dann macht der Schützling auf der Stelle zehn Sekunden lang schnelle Trippelschritte. Danach sprintet man ein paar Meter und macht ohne Pause wieder zehn Sekunden Trippelschritte. Die Übung sollte man fünf Mal wiederholen. Sie erhöht die Frequenzschnelligkeit.

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Artistisch: Durch diesen Balanceakt wird die Oberschenkel-Vorderseite und der untere Rücken gekräftigt. Wichtig: Position einige Sekunden halten, dann das Bein wechseln. Fünf Wiederholungen pro Seite.

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Klassiker: Durch Ausfallschritte trainiert man Rumpf und Oberschenkel. Zusätzlich kräftigt man durch die Dehnung die seitlichen Bauchmuskeln. Sechs bis zehn Wiederholungen.

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Perfekte Koordination: Der Schützling zieht ein Bein an den Körper heran. Er muss in dieser Position etwa fünf Sekunden seine Balance halten und verbessert so die Rumpfstabilität. Gleichzeitig wird der Oberschenkel- und die Hüft-Lenden-Muskulatur gekräftigt. Abwechselnd linkes und rechtes Bein.

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Schmerzhaft: Man startet in der Liegestütze-Position. Dann richtet man sich mit den Beinen Schritt für Schritt auf – so weit wie möglich. Wenn die Position wie auf dem unteren Bild erreicht wird, bewegt sich der Sportler mit den Händen wieder nach vorne. Die Übung fördert die Dehnbarkeit der Beine und stärkt den Rücken.

Fotos: Samuel Thurner

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